Mittwoch, 29. März 2017
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Schloss Schönhausen

Schloss Schönhausen © visit pankow!

1664 erbaute die Gräfin Sophie Theodore zu Dohna-Schlobitten ein Herrenhaus und eine Meierei im holländischen Stil auf dem Rittergut Niederschönhausen.

1773 besuchte Königin Elisabeth Christine Niederschönhausen und  verliebte sich in das schön gelegene Schloss. Fortan Fortan diente es  der Gemahlin Friedrich II. bis zum Lebensende als Sommerresidenz. Ihr Geld nutzte sie, um den Schlosspark als Rokokko-Lustgarten zu gestalten.
1920 ging das Schloss in den Besitz des preussischen Staates über. 1935 wurde es komplett umgebaut und modernisiert. Es überstand den Krieg fast unbeschadet.
Der erste Präsident der DDR, Wilhelm Pieck, nutzte das Schloss als Regierungssitz. Später beherbergte es hochrangige Staatsgäste der DDR.

Seit Dezember 2009 ist Schloss Schönhausen öffentlich zugänglich. In den Räumlichkeiten werden historisch orientierte Dauerausstellungen gezeigt. In den Räumen des Erdgeschosses wird das Leben von Königin Elisabeth Christine im Schloss dokumentiert. Im Obergeschoss finden sich die Überlieferungen der Familie Dohna-Schlobitten. Einige Räume zeigen die Geschichte des Schlosses zu Zeiten der DDR. Das Amtszimmer von Wilhelm Pieck ist orginalgetreu ausgestattet.

Das Schloss ist von einem gepflegten Barockgarten umgeben, der viele Besucher anzieht. Jedes Jahr im Juni findet im Park ein großes und buntes Kunstfest statt.

a/m