Mittwoch, 24. April 2019
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Amalienpark

Amalienpark © visit pankow!

Zum Ende den 19. Jahrhunderts war Berlin größte Mietskasernenstadt in ganzen Welt. In dieser Zeit baute der Architekt Otto March den Amalienpark und die daran angrenzende Wohnanlage. Die Wohnanlage wurde im Landhaustil erbaut. Otto March wollte auch Bewohnern mit eingeschränkten finanziellen Mitteln zu einem angenehmen Wohngefühl verhelfen.

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich ein Standbild der Prinzessin Anna Amalie von Preußen in der Parkanlage. Vermutlich ist die Lieblingschwester von Friedrich II. die Namensgeberin des heutigen Amalienpark in Alt-Pankow.

Seit Anbeginn übte der Amalienpark und seine Umgebung eine starke Anziehungskraft aus. Zu DDR-Zeiten galt er als Geheimtipp unter Künstlern und Intellektuellen. Auch Christa Wolff verlegte 1976 ihren Wohnsitz hierher und lebte hier bis zu ihrem Tod im Jahr 2011.

1990 übernahm die Cajewitz-Stiftung die Rekonstruktion der historischen Wohnanlage „Amalienpark”. Zehn Jahre später war der Originalzustand des Ensembles wiederhergestellt. Der Amalienpark gilt auch heute als Adresse für höchste Wohnqualität. Neben der schönen Architektur ist der Amalienpark auch als Kulturort bedeutsam.

Der Verein „Kunst und Literatur Forum Amalienpark” betreibt hier eine eigene Galerie, in der regelmäßig Ausstellungen moderner Kunst, Lesungen bekannter Autoren und Filmvorführungen stattfinden. Der Verein hat für das kulturelle Leben in Alt-Pankow eine zentrale Bedeutung.

Die Galerie A im gleichen Haus ist die bedeutsamste Verkaufsgalerie für zeitgenössische Kunst in Alt-Pankow.

a/m
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